Meditation

Meditation - lateinisch meditatio bedeutet zur Mitte ausrichten

Buddha

Der Weg des Loslassens, um Frieden und Stille im Inneren zu erreichen. Zeit und Raum zum Entspannen und Klarwerden.

Viele Menschen tragen bewusst oder unbewusst den Wunsch zur eigenen Einswerdung in sich. Oft denkt der Kopf in die eine Richtung, das Herz in eine andere und die Sexualität hat dann auch noch Ideen. Z. B. dadurch fühlen wir uns oft innerlich zerrissen und uneins.

Alle Meditationstechniken können als Hilfsmittel verstanden werden, einen Bewusstseinszustand zu erreichen, in dem äußerst klares, hellwaches Gewahrsein und tiefste Entspannung gleichzeitig möglich sind.

Man kann die Meditationstechniken grob in zwei Gruppen einteilen:

Beide Meditationsformen können geistig sowohl aktive Aufmerksamkeitslenkung als auch passives Loslassen und Geschehenlassen beinhalten.

Meditation heilt

Meditation senkt nachweislich den Blutdruck, beruhigt den Herzschlag und verlangsamt die Atmung. Dadurch verbessern sich etwa Depressionen und Angstzustände.

Glück ist eine Fertigkeit, die man üben und trainieren kann!

Bei tibetischen Mönchen ist eine größere Aktivität im linken Stirnhirnlappen und verstärkte Gamma-Wellen im EEG messbar, sowie eine deutliche Verdickung in Bereichen der Großhirnrinde auffällig. Diese ist für emotionale Prozesse und Wohlbefinden wichtig.

Feedback vom 13.04.2012 nach Mantra + Meditation: Wollte die Neuigkeit geben: Meine Schmerzen haben nachgelassen. Heute morgen, war das erste Morgen seit einige Wochen, wo mein Arm nicht taub war. Dadurch bin ich auch ruhiger. Und alles gesamt mach mich ausgeglichener. :D :D :D Danke!!! LG Susana.

Veranstaltungen

Mantra + Meditation (Erlebnisstunde)

Zu dieser Erlebnisstunde anmelden

Freitag, den 03.11.2017

von 18:00 bis 19:00 Uhr

\"Lass los. Lass alles los. Lass sogar das Loslassen los. Dann bleibt nur noch Erwachen und reine Liebe.\" Mit diesem Mantra aus dem Herz-Sutra werden wir still und weit.

Veranstaltungsort

Drachenstudio im Peka-Park

Otto-Hesse-Straße 19, T5

64293 Darmstadt (Siedlung Tann, bei Griesheim)

Preise

Erlebnisstunde 10.00 ¤

Klangschalen-Meditation (Erlebnisstunde)

info Beschreibung Zu dieser Erlebnisstunde anmelden

Freitag, den 10.11.2017

von 19:30 bis 20:30 Uhr

für Kursteilnehmer 15 ¤

Veranstaltungsort

Drachenstudio im Peka-Park

Otto-Hesse-Straße 19, T5

64293 Darmstadt (Siedlung Tann, bei Griesheim)

Preise

Erlebnisstunde 19.00 ¤

Klangschalen-Meditation (Erlebnisstunde)

info Beschreibung Zu dieser Erlebnisstunde anmelden

Freitag, den 08.12.2017

von 19:30 bis 20:30 Uhr

für Kursteilnehmer 15 ¤

Veranstaltungsort

Drachenstudio im Peka-Park

Otto-Hesse-Straße 19, T5

64293 Darmstadt (Siedlung Tann, bei Griesheim)

Preise

Erlebnisstunde 19.00 ¤

Die verschiedenen Meditationstechniken

Sitz-Meditation

Die bekannteste und beliebteste Meditationsform ist wohl das stille Sitzen.

Wer sitzt wie ein Buddha, wird ein Buddha!

Eine bequeme Sitzhaltung ist daher notwendig. Möglichkeiten gibt es hier viele: Ob im vollen, halben oder offenen Lotussitz, im Burmesischen Sitz oder im Zazen auf einem Meditationskissen. Oder ein Meditationsbänkchen? Natürlich geht Meditieren auch auf einem Stuhl oder Hocker. Der Vorteil im Sitzen auf dem Boden ist einfach: Man sitzt kompakter, geschlossener und näher bei sich selbst. Allerdings muss diese Haltung geübt werden, da anfangs gerne Füße, Knie und Beine einschlafen. Das Sitzen auf dem Stuhl ist für uns Europäer wesentlich bequemer. Außerdem kann ich hier mit beiden Füßen fest auf dem Boden stehen und habe durch die sprudelnden Quellen Verbindung zur Erdenergie. Finde heraus, was du am Liebsten magst.

Atem-Meditation

Die einfachste und bekannteste Form in der Meditation den Geist zur Ruhe zu bringen, ist die Beobachtung des Atems: Während ich einatme, weiß ich dass ich einatme. Und während ich ausatme, weiß ich dass ich ausatme. Ich kann einen kleinen Wächter vor meiner Nase visualisieren und beobachten, wie der Atem in den Körper einfließt und wieder aus ihm herausströmt - wie ein Page vor dem Hotel an der Drehtür. Oder ich beobachte einfach meine Bauchdecke, wie sie sich hebt und senkt. Auch hier gibt es viele Praxismethoden und es gilt die eigene Vorliebe zu finden.

Der Atem ist wie ein Seil, das ich benötige, um einen Berg hinaufzuklettern. Sobald ich meinen Atem nicht mehr bewusst wahrnehme, stürze ich wieder in die Tiefe der unaufhörlich strömenden Gedanken. Unsere Gedanken sind immer da und melden uns ständig Möglichkeiten, raten zur Vorsicht oder nörgeln an der Vergangenheit herum. Viele Gedanken sind unnötig und irrsinnig. Wenn wir uns also etwas wesentlich Sinnvollerem zuwenden: Nämlich unserem Atem! Verebbt dieser unsägliche Strom allmählich und unser Bewusstsein wird klarer und ruhiger.

Geh-Meditation

Häufig dient auch eine körperliche Tätigkeit als ein Fokus einer Meditation. Die einfachste Tätigkeit, die so benutzt wird, ist wohl das Gehen, das sowohl in der christlichen Kultur (bei verschiedenen Mönchsorden etc.) als auch in der fernöstlichen, z.B. im Zen, Anwendung findet. Je nach Tradition oder Vorliebe gibt es hier verschiedene Gehgeschwindigkeiten, Methoden die Füße auf den Boden zu setzen oder den Atem beim Gehen zu zählen.

Steh-Meditation

Meditation im Stehen ist z. B. das Stehen wie ein Baum. (Siehe Qigong) Ich stehe fest mit beiden Füßen auf der Erde, fühle wie ich fest verwurzelt bin. Nach oben hin bin ich weich und biegsam, leicht und luftig. Wie die Blätter und Zweige in der Baumkrone. Diese Form der Meditation fördert tiefes Selbstvertrauen und kräftigt gleichzeitig den Körper.

Bewegte Meditation

Kleine Qigongfiguren oder auch ganze Qigongformen können als bewegte Meditation angesehen werden. Eine schöne Form ist hier z. B. die Heart Spirit as One aus dem Sheng Zhen System.

Achtsamkeits-Meditation

In dieser Übungspraxis versucht man alle Tätigkeiten ganz bewusst auszuführen. Z. B. Ich weiß dass ich diese Karotte schäle. Ich nehme die Karotte ganz bewusst wahr, während ich sie schäle. Diese Form der Achtsamkeit hilft mir, die Teilung zwischen Geist, Emotionen und Körper abzutrainieren und verliere dadurch das Gefühl der inneren Zerrissenheit. Es gibt keine wirkliche Multitasking-Fähigkeit ohne Erzeugung von Stress!

Inneres Lächeln

Das heilsame Lächeln zu dir selbst ist seit Jahrtausenden Praxis im Taoismus. Nach Taoistischen Auffassungen aktiviert das Lächeln die Thymusdrüse unter dem Brustbein und diese wiederum aktiviert das Immunsystem. Dabei wird die lächelnde Energie zunächst aus den Augen durch den Körper geleitet, in die Drüsen, die Organe, ins Gehirn und in die Knochen. Es wird dabei trainiert, die innere Grundhaltung positiv zu beeinflussen Solche Übungen erzeugen leicht ein Gefühl von Entspannung, Zufriedenheit und Harmonie. Der Kontakt zu sich selbst wird fühlbar besser und die Emotionen stärker.

Zen (Lin Chi-Tradition oder Chan)

"Nicht an Vergangenem hängen
und sich nicht nach Zukünftigem sehnen,
das ist besser als eine Pilgerfahrt
von zehn Jahren."

Lin-Chi

Im Zen geht es hauptsächlich darum Gewohnheitsstrukturen und Verhaltensmuster tief anzuschauen. Dadurch versteht man seine eigenen Handlungen und unsere selbst gemachten Einschränkungen von Freiheit und Lebensqualität. Verständnis und Erkenntnis: Verständnis spielt sich lediglich auf der rationalen Ebene ab. Irgendwann durchschauen wir die Muster, durch welche wir unser Leid ständig wiederholen und kreieren. Über die Beobachtung und das Verständnis der eigenen Leidkreationen werden wir zu einer Erkenntnis gelangen. Erkenntnis bedeutet hier, dass wir unser Leid nicht nur über den Verstand rational erfassen, sondern es auch auf der Gefühlsebene spüren und zulassen können. Erst dann können wir es in der Folge loslassen.